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Wie prüfe ich eine PLUS oder MASSE-Schaltung beim Begrenzungslicht

Der einfachste Weg die Schaltungspolarität zu identifieren, ist dieser:

Entnehmen Sie eine Begrenzungslichtlampe von der Frontseite des Fahrzeuges, sodaß die Fassung mit ihren Kontakten sichtbar ist.

Schalten Sie die Zündung ein, aber KEINE Beleuchtung.

Prüfen Sie mit einer Prüflampe beide Kontakte gegen Masse. Leuchtet die Prüflampe NICHT auf, dann haben Sie eine PLUS-Schaltung.

Leuchtet die Prüflampe bei einem Kontakt auf, so wird gegen MASSE geschaltet.

Wie prüfe ich eine PLUS oder MASSE-Schaltung beim Abblendlicht

Entnehmen Sie die Abblendlichtlampe aus ihrer Fassung, sodaß die Fassung mit ihren Kontakten sichtbar ist.

Schalten Sie die Zündung ein, aber KEINE Beleuchtung.

Prüfen Sie mit einer Prüflampe den Masse-Kontakt und den Kontakt für das Abblendlicht gegen Masse. Leuchtet die Prüflampe NICHT auf, dann haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit eine PLUS-Schaltung. Prüfen Sie nun mit der Prüflampe gegen die Masse des Steckers, leuchtet die Prüflampe NICHT auf, dann haben Sie mit Sicherheit eine PLUS-Schaltung.

Leuchtet die Prüflampe gegen Masse auf, dann haben Sie eine MASSE-Schaltung. Verifizieren Sie das, indem Sie die Prüflampe von PLUS der Batterie gegen die Masse der Lampe anlegen, die Lampe darf NICHT leuchten. Schalten Sie nun das Abblendlicht ein, die Prüflampe sollte aufleuchten.

Wie prüfe ich das Vorhandensein eines Lichtsteuergerätes

Ein besonderes Indiz für das Vorhandensein eines Lichtsteuergerätes ist die Tatsache, daß jeder Scheinwerfer sein eigenes Ausgangsmodul hat. Die Einspeisung über einen Scheinwerfer führt dazu, daß nur dieser eine leuchtet, der andere jedoch nicht.

Bei PLUS-Schaltungen legen Sie eine Spannung mit einer 10A-Sicherung direkt vom PLUS der Batterie auf jenen Kontakt, auf welchen die Spannung für das Abblendlicht geführt wird. Leuchtet die andere Lampe nicht auf, dann haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit ein Lichtsteuergerät.
In diesem Fall müssen Sie galvanisch getrennt einspeisen, entweder mittels zweier Sperrdioden oder mittels des 90030-er Moduls, welches zwei getrennte Endstufen für die Abblendlichtlampen besitzt.

Bei MASSE-Schaltungen legen Sie eine Verbindung vom Kontakt der geschaltenen Masse des Lampensteckers zur Batteriemasse. Leuchtet die andere Lampe nicht, so gilt das gleiche wie oben beschrieben. Allerdings funktioniert das hier mit der Diodenentkoppelung nicht, man muß das 90055 verwenden.

Wie prüfe ich das Vorhandensein einer erweiterten Diagnosefunktion

Erweiterte Diagnosefunktionen arbeiten auf verschiedenen Prinzipien:

a) Überprüfung der Stromaufnahme während des Betriebes der Lampe - diese Technik macht keine Probleme

b) Überprüfung der Lampen bei aktiver Zündung auch im betriebslosen Zustand mit einer Prüfspannung < 4V, eine definierte Minimalspannung muß masse-seitig im Lichtsteuergerät wieder ankommen - diese Technik macht keine Probleme

c) Überprüfung der Lampen bei aktiver Zündung in regelmäßigen Abständen mit einer Prüfspannung < 4V, eine definierte Minimalspannung muß masse-seitig im Lichtsteuergerät wieder ankommen - diese Technik benötigt das Modul 90030(MB)

d) Überprüfung der Lampen bei aktiver Zündung in regelmäßigen Abständen mit einer Prüfspannung von ca. 2.5V, die Rückspannung masseseitig am Lichsteuergerät muß zwischen 2.1V und 2.4V liegen - diese Technik ist dan vorhanden, wenn das Fahrzeug über die Software bereits eine Tagfahrlichtfunktion vorbereitet hat (meist auf alle Lampen wirkend) - diese Technik ist nur sehr aufwendig "auszutricksen" und benötigt ein Spezialmodul auf Basis des 90030.

Bei PLUS-Schaltungen gehen Sie wie folgt vor:
a) Schalten Sie die Zündung ein und stecken Sie eine Abblendlichtlampe aus. Kommt eine Fehlermeldung, so haben Sie eine Variante b), c) oder d).

b) Schalten Sie die Zündung aus und das Licht aus. Legen Sie eine Spannung mit einer 10A-Sicherung abgesichert direkt vom PLUS der Batterie auf den spannungsführenden Kontakt für das Abblendlicht. Kommt keine Fehlermeldung schalten Sie nun die Zündung ein. Kommt die Fehlermeldung (kann auch einige Sekunden verzögert sein), dann haben Sie die Variante d), kommt keine Fehlermeldung, dann haben Sie Variante c).

Bei der Variante c) ist in den meisten Fällen jedoch die Verwendung der SALM-DRL-Technik notwendig, daß wir über die Impulsbreitenregelung noch eine spezielle Information dem Lichtsteuergerät "senden".

Gibt es "Mischungen" aus beiden Polaritäten ?

Ja, das gibt es, z.B. der Toyota Avensis hat PLUS-geschaltenes Begrenzungslicht, schaltet aber das Abblendlicht gegen Masse.

Die SALM-DRL-Module haben einen "Stromgenerator", dieser kann nur entweder PLUS-seitig oder MASSE-seitig arbeiten, daher gibt es die Geräte-Trennung in die Gruppe 45020/45030/90030 und die Gruppe 45044/90055.

Für die Deaktivierung des Tagfahrlichtes benötigt das Modul Informationen über den manuell betätigten Beleuchtungszustand und je nach Modul, ob gerade der Motor gestartet wird oder die Handbremse angezogen wird, usw.

Diese Deaktivierungsinformationen sind entweder PLUS-mäßig vorhanden (es liegt Spannung an wenn der gewünschte Zustand vorhanden ist) oder MASSE-mäßig (es gibt eine Masseverbindung wenn der gewünschte Zustand vorhanden ist). Die wichtigste Deaktivierungsfunktion ist das Begrenzungslicht.

Die Logik der Elektronik trennt die Gerätetypen wie schon zuvor erklärt auch hier in zwei Gruppen. Die PLUS-seitige Deaktivierungsinformation wird von den Geräte 45020 und 45030 benötigt, die MASSE-seitige Deaktivierungsfunktion für das 45044.

Die Gerätegruppe 90030 und 90055 kann beide Schaltungen für die Deaktivierungsfunktion erkennen, deshalb wird das 90055 für z.B. den Toyota Avensis verwendet.